Tierschutz

Warum Tierschutz?

Bei einer Urlaubsreise nach Andalusien habe ich zum ersten Mal gesehen, wie in Spanien mit Haustieren umgegangen wird, die plötzlich "unerwünscht" geworden sind. Die Palette, auf welche Art und Weise sie manchmal "entsorgt" werden und welche Verletzungen ihnen teilweise dabei zugefügt werden, scheint in ihrer Grausamkeit keine Grenzen zu kennen.

Zuzusehen, wie bei einem über die Straße humpelnden Hund nicht abgebremst wird, einem kleinen Mischling mit abgehackter Rute zu begegnen oder einen alten Schäferhund anzutreffen, dessen Lefzen mit einer Sicherheitsnadel durchstochen wurden, um ihn an der Futteraufnahme zu hindern, sind noch relativ harmlose Beispiele für diese Gräueltaten, die in den südlichen Ländern oftmals gang und gäbe sind.

Tiere die alt oder krank sind, unerwartet trächtige Hündinnen oder Galgos und Podencos, die nicht mehr zur Jagd taugen, sind nur ein paar Gründe, warum sich viele Menschen ihrer Vierbeiner "entledigen" wollen. Dafür sprechen auch die Zahlen. Allein in der Provinz Madrid werden jährlich 20.000 herrenlose Tiere aufgegriffen, die danach auf legale Art in den städtischen Tierheimen eingeschläfert oder vergast werden. Diese Tierheime sind so überlaufen, dass die Fundtiere in der Regel aus Platz- und Kostengruenden bereits nach zwei Wochen getötet werden.
Die Hunde und Katzen, die das Glück haben, von den Auflesediensten der privaten Tierheime eingefangen zu werden, wie z.B. Alba, werden medizinisch versorgt, gepflegt und weitervermittelt. Das ist in Spanien jedoch nicht einfach, da auch hier eher Rassetiere bevorzugt werden. Aus diesem Grund werden mittlerweile viele Tiere ins Ausland vermittelt, die daraufhin in sogenannten "Pflegestellen" untergebracht werden. Pflegestellen sind Familien, die die Tiere aufpäppeln und betreuen, bis sie von einem Interessenten entgültig adoptiert werden.

In diesem Andalusienurlaub, den ich auf einem abgelegenen Campingplatz in der Nähe von Tarifa verbrachte, traf ich auf mindestens sechs herrenlose Hunde und etliche streunende Katzen. Ich entschloss mich damals spontan, einen ängstlichen Podenco-Welpen mitzunehmen, der den Winter mit Sicherheit nicht überlebt hätte. Strolchi und Teja zeigen uns täglich, dass es sich lohnt, sich für den Tierschutz einzusetzen.

 

 

Mit dem Kauf dieses Buches leisten Sie nicht nur einen Beitrag den spanischen Hunden zu helfen, sondern auch den aktiven Mitarbeitern vor Ort, die durch Aufklärungsarbeit und Kastrationsprogramme versuchen, die spanische Bevölkerung zum Umdenken anzuregen.

Ausführlichere Informationen erhalten Sie unter den Links von Far from Fear und ALBA Madrid.

Wie Sie als Käufer von Flohkumpels den Tierschutz mitunterschützen, erfahren Sie in diesen PDF-Dokument: Danke.pdf.


wonderful world
"... I see skies of blue ... clouds of white
Bright blessed days ... dark sacred nights
And I think to myself ...
what a wonderful world this could be. "